Digitale Unternehmenspräsenz für eine Weiterbildungsakademie – AZuKo
Von der ersten Seitenstruktur bis zur Darstellung komplexer Weiterbildungsangebote: Für die AZuKo – freie Akademie für Zukunftskompetenz GmbH begleite ich den Aufbau der digitalen Unternehmenspräsenz von Beginn an.
Dabei geht es nicht nur um die technische Erstellung einer neuen Website. Aufgabe war es, ein noch junges Unternehmen digital so aufzustellen, dass Angebot, Positionierung und unterschiedliche Weiterbildungsbereiche verständlich dargestellt werden und die Website langfristig weiterentwickelt werden kann.
Im Projekt verbinden sich deshalb Webstrategie, Nutzerführung, Content, Suchmaschinenoptimierung, Gestaltung und technische Umsetzung.
Ausgangslage: Ein neues Unternehmen entsteht
AZuKo bietet berufliche Weiterbildungen und Beratungsangebote in den Bereichen Projektmanagement, Künstliche Intelligenz und systemisches Business Coaching.
Das Unternehmen wurde am 1. September 2026 vollständig neu gegründet. Zu diesem Zeitpunkt gab es weder ein Logo noch ein Corporate Design oder eine Website. Was es gab, war eine Gründerin mit einer sehr klaren Vorstellung davon, wofür AZuKo stehen, welche Zielgruppen die Akademie erreichen und wie sich das Unternehmen langfristig entwickeln soll.
Meine Aufgabe war es, aus dieser unternehmerischen Vision eine schlüssige digitale Präsenz zu entwickeln, von der visuellen Identität bis zur technischen Umsetzung der Website.
Schritt für Schritt zur digitalen Präsenz von AZuKo
Romy Kopsch, die Gründerin von AZuKo hatte eine klare Vorstellung davon, welche Weiterbildungen sie anbieten, welche Menschen sie erreichen und wie sie das Unternehmen aufbauen will. Für Logo, Erscheinungsbild, Website, Texte, technische Umsetzung oder Suchmaschinenoptimierung hatte sie in der Gründungsphase eher keine Zeit.
Meine Aufgabe in der Gründungsphase war es deshalb, den gesamten Bereich der digitalen Präsenz zu übernehmen und die einzelnen Bausteine Schritt für Schritt zu entwickeln. Entscheidungen haben wir gemeinsam abgestimmt, die Ausarbeitung und Umsetzung lagen anschließend bei mir.
1. Struktur und Erscheinungsbild entwickeln
Am Anfang stand die Frage: Wie soll AZuKo nach außen auftreten und wie setzen wir das um?
Gemeinsam haben wir zunächst die grundlegende Seitenstruktur entwickelt und festgelegt, wie die unterschiedlichen Weiterbildungs- und Beratungsangebote später auf der Website zusammengeführt werden sollen.
Parallel entstand das visuelle Erscheinungsbild. Ausgehend von den gewünschten Hauptfarben habe ich:
So entstand nach und nach ein Corporate Design, das sich nicht nur im Logo, sondern durch die gesamte digitale Kommunikation zieht.
2. Domain sichern und die technische Grundlage schaffen
Ausgehend von dem Namen „freie Akademie für Zukunftskompetenz“ habe ich die Domain azuko.de gesichert und die Website mit WordPress aufgebaut.
Statt ein fertiges Design möglichst unverändert zu übernehmen, habe ich das Theme Schritt für Schritt an die Anforderungen von AZuKo angepasst. Die technische Struktur wurde von Anfang an so angelegt, dass sie später mit dem Unternehmen wachsen kann. Neue Kurse und ganze Themenbereiche sollten ergänzt werden können, ohne jedes Mal eine neue gestalterische oder technische Lösung entwickeln zu müssen.
3. Aus Kurskonzepten verständliche Kursseiten machen
Während ich Aufbau, Struktur und Layout der Website entwickelte, erstellte Romy die Konzepte für die geplanten Weiterbildungen. Darin finden sich alle wichtigen fachlichen und organisatorischen Informationen. Auf Basis dieser Konzepte konnte ich anschließend eine einheitliche Struktur und die Texte für sämtliche Kursseiten entwickeln.

Inhaltsverzeichnis – Beispiel:
Agile Projektleitung inklusive Professional Scrum Master™ I Zertifizierung
Besucher sollen bei jedem Kurs schnell Antworten auf die wichtigsten Fragen finden:
- Worum geht es?
- Was lerne ich?
- Für wen eignet sich die Weiterbildung?
- Wie läuft sie ab?
- Welche Inhalte werden behandelt?
- Welche Zertifizierung gehört dazu?
- Welche Fördermöglichkeiten gibt es?
Die umfangreichen Kurskonzepte habe ich anschließend für die Website neu strukturiert, sprachlich bearbeitet und auf übersichtliche Kursseiten übertragen.
4. Kursflyer direkt aus der digitalen Struktur ableiten
Die entwickelte Kursstruktur dient auch als Basis für die Flyer, die potenzielle Teilnehmer als PDF herunterladen und ausdrucken können. Für diese Flyer habe ich ein einheitliches Layout entwickelt und für jede Weiterbildung einen eigenen Flyer gesetzt.
Website und Informationsmaterialien folgen dadurch denselben inhaltlichen und visuellen Prinzipien. Interessierte finden die wichtigsten Informationen unabhängig vom Medium in einer vertrauten Struktur wieder.
5. Nutzerführung mit einem klaren Ziel
Bei der Website stand von Anfang an ein klares Ziel im Mittelpunkt: Interessierte sollen möglichst schnell mit AZuKo ins Gespräch kommen.
Gerade bei Weiterbildungen entsteht Vertrauen oft erst im persönlichen Austausch. Wer bereits mit einem Anbieter gesprochen und individuelle Fragen geklärt hat, entscheidet sich anschließend eher für eine Buchung.
Die Website ist deshalb so aufgebaut, dass sie informiert, Sicherheit gibt und gezielt zum wichtigsten Schritt führt: dem persönlichen Kontakt. Auf jeder Seite gibt es gut sichtbare Zugänge zum Rückrufservice und der Kontaktseite. Interessierte können direkt einen Termin buchen, einen Rückruf anfordern, eine Nachricht senden oder ein Kontaktformular ausfüllen.
6. Die Grundlage für spätere Suchmaschinenoptimierung schaffen
Suchmaschinenoptimierung wurde bereits bei der Seitenstruktur mitgedacht. Ziel war zunächst, eine saubere Grundlage für spätere Optimierungen zu schaffen. Für jedes Weiterbildungsthema gibt es eine eigene Übersichtsseite, die die zugehörigen Kurse bündelt. Innerhalb der Themenbereiche sind die Kurse zusätzlich sinnvoll miteinander verknüpft. So ist die fachliche Struktur sowohl für Besucher als auch für Suchmaschinen klar nachvollziehbar und bietet eine gute Basis für spätere SEO-Maßnahmen.
Entlastung in der Gründungsphase
Gerade in einer Gründungsphase gibt es unzählige Themen, die gleichzeitig Aufmerksamkeit brauchen. Deshalb ist mein Anspruch, nicht nur einzelne Aufgaben abzuarbeiten, sondern den Bereich der digitalen Präsenz möglichst selbstständig zu übernehmen.
Wir stimmen die grundlegende Richtung und wichtige Entscheidungen gemeinsam ab. Danach arbeite ich strukturiert weiter, erkenne notwendige nächste Schritte und setze sie eigenständig um, von Website und Inhalten bis zu ergänzenden Materialien wie den Kursflyern.
So muss sich die Gründerin nicht zusätzlich darum kümmern, welche digitalen Bausteine noch fehlen oder wie diese zusammengeführt werden. Mein Ziel ist, das Unternehmen so an den Start zu bringen, dass online alles Wichtige vorhanden ist und potentielle Kund:innen -bzw. Teilnehmende in Romys Fall – überzeugt.




